Islam-Staaten gegen Diskussion über LGBT-Rechte
Mittwoch, 22. Februar 2012 um 19:09 Uhr
LGBT-RECHTE(PRIDE1.de/cj) Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) ist gegen eine Diskussion über Diskriminierung und Gewalt gegen Homosexuelle und Transgender. Das hat ein pakistanischer Vertreter in einem Brief an den Präsidenten des UN-Menschenrechtsrats erklärt.
Hintergrund ist ein für den 7. März in Genf geplantes Forum, in dem über einen Bericht zu staatlichen Diskriminierungen von LGBT beraten werden soll. In dem durch die Organisation "UN WATCH" veröffentlichten Brief der OIC heißt es, man sei sehr verstört darüber, dass der Fokus auf Menschen mit (so wörtlich) „abnormalem sexuellen Verhalten“ gerichtet werde. Die geplante Diskussion habe nichts mit ursprünglichen Menschenrechten zu tun, sondern thematisiere persönliches Verhalten und Vorlieben.
Daher sprechen sich die OIC-Staaten dagegen aus, das Forum abzuhalten. Sie werden darin getroffene Empfehlungen nicht akzeptieren.
In der OIC sind 57 islamische oder islamisch geprägte Staaten Mitglied, dazu gehören beispielweise die Türkei, Ägypten, Lybien oder Aserbaidschan.
Bild: blog.unwatch.org
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