Presseschau: Probleme jugendlicher Homosexueller, Spende an die Münchner Regenbogenstiftung und Interview zum Homo-Mahnmal
Dienstag, 21. Februar 2012 um 21:26 Uhr
ANDERSWODie Probleme junger Homosexueller, eine Spende an die Münchner Regenbogenstiftung und ein Interview mit dem Regisseur des neuen Films im Homo-Mahnmal: Das sind einige der Themen anderer LGBT-Medien in diesen Tagen.
Über ein „Klima der Pseudotoleranz“ berichtet aktuell das Frankfurter Magazin „gab“. "Dass eine große Anzahl Homosexueller sich im Zusammenhang mit ihrer geschlechtlichen Eigenart veranlasst sieht, ihrem Leben ein freiwilliges Ende zu bereiten, steht außer Zweifel", urteilte der Sexualforscher Magnus Hirschfeld schon 1914. Knapp 100 Jahre später rückte 2010 die quälende Situation junger, amerikanischer Schwuler und Lesben in den Fokus eines breiteren öffentlichen Interesses: Dort begingen innerhalb kürzester Zeit mehrere schwule Jugendliche Selbstmord. Was dann anrollte, war die populäre "It gets better"-Kampagne. Prominente wie Hillary Clinton oder Barack Obama gaben ihr ein Gesicht und sprachen den Jugendlichen in Internetvideos Mut zu. Aufsehen erregende Suizide von Jugendlichen in Deutschland gibt es zwar keine, mit ähnlichen Problemen wie in den USA haben Jungs und Mädels aber auch hierzulande zu kämpfen. Die ganze Geschichte liest Du unter http://www.inqueery.de/gesellschaft/klima-der-pseudotoleranz
Vielleicht kennst du das Problem: Du bist mit jemandem zusammen, der etwas älter oder jünger ist als du selbst und fragst dich, ob du mit ihm Sex haben darfst. Die Kollegen von „dbna“ haben deshalb für dich Gesetzestexte gewälzt und verraten Dir, mit welchem Alter du sorgenfrei Sex haben kannst. Den ganzen Artikel gibt es unter http://www.dbna.de/lieben/sex/120207-darf-ich-das-schutzalter.php
Die Stadtwerke München spendeten aus dem Verkauf von M-Wasser und Karten für die Städtischen Saunen beim Winter-Tollwood 1 beziehungsweise 2 Euro an die Münchner Regenbogenstiftung, die queere Projekte in München fördert. Wie das Szenemagazin „Leo“ berichtet, wurde ein Scheck über 11.000 € wurde übergeben. Mehr dazu liest bei den Kollegen von http://www.leo-magazin.de/no_cache/news/news-detailseite/article/stadtwerke-spenden-11000-EUR//5ed4c4c8af6ab9018071057673b19c46/
Seit Ende Januar läuft der neue Film im Homo-Mahnmal in Berlin. In der „Siegessäule“ liest Du dazu aktuell ein Interview mit dem Regisseur Gerald Backhaus. Er gibt Antworten auf die Fragen, was für ihn ein Homokuss in der Öffentlichkeit bedeutet, warum er nicht nur einen, sondern fünf Küsse im Mahnmal zeigt und welche Reaktionen er sich darauf wünscht. Das ganze Interview gibt es unter http://www.siegessaeule.de/berlin-schwul-lesbisch-2000/schwule-lesbische-kuesse-sieht-man-selten.html
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